STADTLICHTER STADTMENSCHEN : Neue Texte von Kaminer

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Stars in der Manege.

In der Tempelhofer Ufa-Fabrik, Viktoriastraße 10-18, stehen das ganze Wochenende junge Berliner beim Kinder-Circus-Festival im Rampenlicht. Quicklebendige 22 Jahre alt ist der Ufa-Kindercircus inzwischen. Heute startet das Festival um 11 Uhr für 4 Euro und Sonnabend und Sonntag um 15 Uhr für 4-7 Euro Eintritt.

Schriftstellers Lieblingsplatz.

Fein: Im Literarischen Colloquium am Wannsee verraten Judith Hermann, Kristof Magnusson und Elke Schmitter heute um 20 Uhr ihre liebsten Plätze in Berlin. Als „Literatouren“ sind sie und andere Literaten begleitet von einem Fotografen in der Stadt unterwegs gewesen. Karten 6 Euro, Am Sandwerder 5. Marion Brasch vom RBB moderiert

Fette Moves.

In der Sporthalle Charlottenburg geht es Sonnabend und Sonntag um die Wurst: 60 Tanzgruppen mit 676 Tänzern treten bei der 5. Berliner Streetdance-Meisterschaft ab 14 Uhr an. Und gegen Rassismus und Gewalt richtet sich die Tanzparty in der Sömmeringstraße 29 b außerdem. Kartenpreise zwischen 7 und 12 Euro.

Ohrenstrand?! So heißt ein abgedrehtes Künstlerkollektiv, das Neue Musik und Klänge an ungewohnten Orten präsentiert. Zentrum der Bewegung ist Sonnabend ab 18 Uhr der Kollwitzplatz (Grünanlage über den Wasserspeichern). Da startet die „Housemusik“ für Wohnungen, Büros und Läden. Einfach hingehen und hinhören. Um 23.30 Uhr ist dann Konzert im Pfefferberg.

Sing sing beim Grand Prix.

Sonnabend ist es soweit. Und bekanntlich lässt sich die European-Song-Contest-Show aus Belgrad in Gesellschaft viel besser analysieren. Beispielsweise ab 20 Uhr in der Bar Zum Schmutzigen Hobby, Rykestraße 45, wo Dragqueen Nina Queer alle Nationen und womöglich auch die „No Angels“ beschimpft.

Auf ins Lebenslabyrinth.

Sonntag ab 11 Uhr ist Frühlingsfest im Naturschutzzentrum Ökowerk in der Teufelsseechaussee 22-24. Naturspaß für Groß und Klein mit Pflanzenrätseln, Musik, Puppenspiel, Infos zu Tieren in Feld, Wald und Wasser, Imkerei, Kistenklettern und Seilbahnfahren wird geboten. Eltern zahlen 1,50 Euro, Kinder nichts. gba

Eigentlich ist die Maria am Ufer ein Club für Konzerte und Partys. In jüngster Zeit entwickelt sich der Laden neben der Schillingbrücke aber immer mehr zum angesagten Ort für Lesungen. Erst war „Dorfpunk“-Autor Rocko Schamoni hier, am kommenden Mittwoch drängt es nun auch Wladimir Kaminer in die Maria. Berlins Vorzeigerusse wird aus seinem Buch „Mein Leben im Schrebergarten“ vorlesen sowie neue, unveröffentlichte Texte präsentieren (Infos unter www.clubmaria.de). Und am 7. Juni gibt er wieder den DJ – diesmal nicht im Kaffee Burger, sondern an Bord der MS Cecilienhof. Einen Namen für die Veranstaltung hat er auch schon: „Schiffsrussendisko“. sel

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