Berlin : STADTLICHTER

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Sting signiert. Seine Biografie „Broken Music“ liest „sich wie ein Roman“, schwärmte ein TVKulturmagazin, und der Tagesspiegel lobte, dass Sting der drohenden Selbstbeweihräucherung entgeht, die so manche Starbiografie ungenießbar macht“. Kein Wunder, dass „Broken Music“ auf vielen Sachbuch-Bestenliste stand. Am morgigen Dienstag, dem 15. Juni, wird Sting von 13 bis 14 Uhr sein Buch bei Dussmann in der Friedrichstraße 90 signieren. Wer dort mit einem Exemplar seines letzten Albums „Sacred Love“ erscheint, darf sich aber auch berechtigte Hoffnungen auf eine Unterschrift machen, versprach Stings Plattenfirma . Am Abend tritt der Sänger dann in der Waldbühne auf. ling

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Abgezockt. Eine Berlinerin hat den Jackpot in der Spielbank Potsdam geknackt. Mit einem Gesamteinsatz von etwas weniger als 50 Euro gewann sie 110603,80 Euro. Was sie mit dem Geld macht? Ein Auto mit Automatikschaltung kaufen, sagte die Frau. Auch ihr Ehemann darf sich freuen: Er dürfe den „alten Wagen“ nun allein fahren, sagte die Gewinnerin. Beim Jackpot sind über ein EDV-System mehrere „einarmige Banditen“ der Spielbanken in Potsdam und Brandenburg so zusammengeschaltet, dass ein bestimmter Anteil pro Spiel in den Pot wandert. Damit haben die Besucher beider Spielbanken die Chance, den großen Gewinn zu machen. ddp

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Magazin Tip andersrum. Pünktlich zum schwullesbischen Straßenfest am kommenden Wochenende und dem Christopher-Street-Day am 26. Juni hat der Tip sein Sonderheft „Berlins Gay Guide“ herausgebracht. Darin enthalten sind Kurzporträts von Protagonisten des homosexuellen Berlins, ihre Treffpunkte und Lieblingsläden. Dazu gibt es einen Streifzug durchs Nachtleben, 800 Adressen für Kultur, Ausgehen, Mode und Sport. Schauspieler Georg Uecker („Lindenstraße“) erklärt, wie komisch er seine Wahlheimat Berlin findet – lesenswert auch für Heteros. Das Heft ist am Kiosk erhältlich und kostet 7,90 Euro. ling

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Ohne Fußball geht’s auch. Fast alle Wirte, so scheint es, haben sich Leinwände und Fernseher organisiert, um ihre Gäste mit Fußball zu unterhalten. Doch es gibt auch EM-freie Zonen. Dazu gehören die Ankerklause an der Kottbusser Brücke in Kreuzberg, die Roberta-Bar in Mitte (Zionskirchstraße 7) und das Anita Wronski in Prenzlauer Berg (Knaackstraße 26). Einen Abend ohne Fußball garantiert auch das Dunkelrestaurant „Nocti Vagus“ in Prenzlauer Berg (Saarbrücker Straße 36-28) – wo es aber auch sonst nichts zu gucken gibt. Ein Tipp für diejenigen, die ihre Fußballliebe entfachen wollen: „Das Wunder von Bern“ aus der Videothek. ari

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