STADTMENSCHEN : Alle warten auf die Lola

Foto: Manfred Thomas Foto: dpa
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Für den deutschen Film wird am Freitagnachmittag vor dem Friedrichstadtpalast der ganz große rote Teppich ausgerollt. Rund 1800 Gäste werden erwartet, um die 62. Verleihung des Deutschen Filmpreises zu feiern. Insgesamt 19 Lolas werden verliehen. Zu den Favoriten zählt „Barbara“. Der Film über eine DDR-Bürgerin mit Fluchtgedanken ist in acht Kategorien nominiert. Auch das Krebsdrama „Halt auf freier Strecke“ und Roland Emmerichs „Anonymus“ werden hoch gehandelt.

Da die Bedeutung des Filmpreises in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, wird auch immer mehr Prominenz erwartet. Die Gästeliste liest sich wie ein „Who is Who“ des deutschen Films mit unter anderen Susanne von Borsody, August Diehl, Hannelore Elsner, Winfried Glatzeder, Gottfried John, Corinna Harfouch, Hannah Herzsprung, Ursula Karven, Sibel Kekilli, Roland Emmerich, Christoph Maria Herbst, Josef Hader, Bully Herbig, Heike Makatsch, Ulrich Matthes, Sunnyi Melles, Rosa von Praunheim, Jasmin Tabatabei, Aylin Tezel und Tom Tykwer.

Der Deutsche Filmpreis ist die am höchsten dotierte Auszeichnung für den deutschen Film mit Preisgeldern in einer Höhe von 2,955 Millionen Euro. Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der als Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien das Geld geben muss, darf bei der Verleihung Platz nehmen zwischen dem Präsidium der Filmakademie in Gestalt von Bruno Ganz und Iris Berben und dem diesjährigen Ehrenpreisträger Michael Ballhaus. Der weiß – anders als die anderen Preisträger – schon beim Betreten des roten Teppichs von seiner Auszeichnung. Für Regisseur Volker Schlöndorff steht fest, dass dem Kameramann einige sehr gute Schauspieler einige ihrer besten Performances danken. Für die Party nach der Verleihung stehen allein 600 Flaschen Champagner bereit. Über 25 Köche werden im Einsatz sein, darunter auch vier Sterneköche. Bi

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