Berlin : Stadtmenschen: Alles auf einmal

tabu

Die Schwestern Kim und Mona wollen alles - Liebe, Geld, Sex, doch leider wollen sie es vom selben Mann: von Gregor. Zusammen wagen sie das Glücksspiel ihres Lebens - aber einer spielt falsch. Und gerade als es spannend wird, hört Amelie Fried auf, aus ihrem neuen Roman "Glücksspieler" zu lesen. Logisch, sonst hätten die rund 100 Leute, die gestern zur Buchvorstellung in den Dachgarten bei Karstadt am Hermannplatz kamen, nichts mehr, worauf sie sich freuen können. Amelie Fried, Gastgeberin der Talkshow "Drei nach Neun" findet, dass sie sich nach ihren Bestsellern "Traumfrau mit Nebenwirkungen", "Am Anfang war der Seitensprung" und "Der Mann von nebenan" als Schriftstellerin emanzipiert habe - und das ganz unabhängig von ihrer TV-Präsenz. "Die Bekanntheit durch das Fernsehen hilft einem vielleicht genau einmal", sagt sie lächelnd einer Zuhörerin, "aber dann nicht mehr".

Dass sie so oft in die Schublade "heitere Frauenliteratur" gesteckt wird, darüber ärgere sie sich schon und imitiert Literaturpabst Marcel Reich-Ranicki: "Es gibt gute und schlechte Literatur, aber Frauenliteratur gibt es nicht."

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