STADTMENSCHEN : Auf ein Neues im Internationalen Club

So wird ein „Happy End“ zum glücklichen Anfang. Nach einem erfolgreichen Jahr 2011, freute sich der Präsident des Internationalen Clubs, Thomas Wolf, beim Neujahrsempfang auf „ein tolles Jahr, das vor uns liegt“. Anlass zu so viel Optimismus gab es genug. Mit rund 450 Gästen war es der größte Neujahrsempfang in der Geschichte des Clubs, der nach dem Abzug der Alliierten jahrelang in der Kritik gestanden hatte. Zum ersten Mal gab es bei diesem Empfang auf dem Gelände an der Thüringerallee in Westend auch eine Kinderbetreuung. Mehr als 500 Mitglieder hat der Club, und derzeit liegen eine Reihe von Mitgliedschaftsanträgen zur Prüfung vor. Das große Interesse im Winter ist ebenfalls eine Neuerung, normalerweise lockt der Club mit seinen Tennisplätzen und dem Schwimmbad erst zur wärmeren Jahreszeit. Mit Beifall bedacht wurde Josef Laggner, der in den Augen der Mitglieder die Gastronomie wieder attraktiv gemacht hat und zum Erfolg der Veranstaltungen beiträgt. Neben jungen Gästen waren auch Mitglieder dabei, die schon dazu gehörten, als die Alliierten noch in Berlin waren und hier der British Officers Club angesiedelt war. Bill von Bredow, der frühere Berliner Protokollchef, etwa oder Werner Knopp, der langjährige Chef der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: „Damals war das etwas ganz Besonderes.“ Bei der „Founding Night“ im November war auch der frühere Stadtkommandant Patrick Brooking zu Gast, der darauf dem Schirmherren des Clubs, dem Prince of Wales, berichtete, er habe den Club „gut geführt und in ordentlichem Zustand vorgefunden“.

Unter anderem KPM-Chef Jörg Woltmann und Verlegerin Ruth Cornelsen waren gekommen. Einige plauderten in milder Wintersonne sogar auf der Terrasse, zum Beispiel mit dem Geschäftsführer des Resorts Fleesensee Detlev Fricke, der den anderen Mitgliedern auch mal Sonderpakete zum Golfen schnürt. Das Angebot an Veranstaltungen wächst aber auch so. Demnächst folgt noch ein Novum. Im Februar wird dort die erste Karnevalsparty gefeiert, ein Tribut an die Neuberliner mit rheinischen Wurzeln. Bi

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