Berlin : Stadtmenschen: Auktion für das Folteropfer-Zentrum

oom

Dass es in Berlin ein Behandlungszentrum für Folteropfer gibt, wissen die wenigsten. Doch umso mehr ist die Stiftung, die unter der Schirmherrschaft von Roman Herzog steht, auf Spenden angewiesen - die Einrichtung kann sich nur etwa zur Hälfte aus öffentlichen Geldern finanzieren. Das Behandlungszentrum ist eine ambulante Einrichtung und wird von 24 Mitarbeitern betreut. Damit die Qualität der Behandlungen weiterhin gewährleistet werden kann, veranstaltet der Vorstand der Stiftung einmal jährlich eine Kunst-Auktion. So kamen am Sonntag in der Industrie- und Handelskammer jede Menge hochrangige Werke unter den Hammer - unter anderem ein Max Beckmann, der für 11 000 Mark versteigert wurde. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Michael Langhof vom Behandlungszentrum, der insgesamt 216 000 Mark verbuchen konnte. Die Bilder, Plastiken unf Fotografien bekam die Stiftung von den Künstlern oder Besitzern geschenkt. Dieses Jahr beteiligten sich erstmals Studenten der Hochschule der Künste an der Auktion, die von Auktionator Peter Raue schwungvoll geleitet wurde.

0 Kommentare

Neuester Kommentar