Berlin : Stadtmenschen: Berlin auf italienisch

hema

Mehr als 12 000 Italiener leben an der Spree. Das italienische Herz der Stadt schlägt vor allem in Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg - etwa ein Drittel aller Italiener wohnt dort. Ein gutes Dutzend ist aus der Region Emilia Romagna, und die will jetzt Berlin noch ein Stückchen italienischer machen. Am Freitagabend feierten etwa 500 Gäste in der Hessischen Landesvertretung den neuen Verein "Emilia Romagna in Berlin" - mit Häppchen aus der rund um Bologna gelegenen Gegend, die bekannt für Parmaschinken, Parmesan, Ferrari und Maserati ist. Und für Emiliano-Romagnoli wie den Regisseur Federico Fellini oder den Schriftsteller Umberto Eco. Am Vereins-Gründungsfest bei den Hessen als Partner der Region nahmen neben dem italienischen Botschafter Silvio Fagiolo auch Vertreter der Emilia-Romagna-Regionalregierung teil, darunter Ivo Cremonini, der für Auslandsverbindungen zuständig ist. Laura Garavini kam schon vor zweieinhalb Jahren aus der Emilia Romagna nach Berlin. Hier kümmert sich die 35-jährige Präsidentin des neuen Vereins als Geschäftsführerin der italienischen Beratungsstelle "Ital-UIL" vor allem um Rentenbelange ihrer Landsleute. "Bei uns gibt es eine lange Tradition der kulturellen Offenheit und Toleranz", sagt sie. "Davon würden wir gern ein Stück nach Berlin importieren."

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