STADTMENSCHEN : Bis die Feder kracht

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Schreiben darf auch ein Hobby sein, das einfach nur Spaß macht, sagt Profischreiber und Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein. Tastenklimpern als geistiger Breitensport, auch für Menschen geeignet, die Deutsch nicht mit der Muttermilch aufgesogen haben. Sogenannte Migranten. Das ist das Credo des Vereins Fun-for-Writing, der erstmals einen Schreibwettbewerb organisiert hat. Im Café „Hofperle“ der Neuköllner Oper wurden bei einer Gala am Dienstagabend die Gewinner in den sieben ausgeschriebenen Sparten präsentiert. Aus 2200 Einsendungen hatte die Jury 22 Preisträger ausgewählt, so Informatik-Professor Georges Awad von der Beuth- Hochschule (1. Preis Sparte Gedichte). Neben Harald Martenstein saßen Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner und Autor Wladimir Kaminer in der Jury. Alle prämierten Texte sind in einem Buch versammelt. Einige wurden vertont, andere sollen als Theaterstück aufgeführt werden. Infos: www.federleicht-schreibwettbewerb.de.loy

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