STADTMENSCHEN : Bob Geldof droht lauten Berlinern

Was macht denn der Pop-Star da so spät im Uhrenladen? Sir Bob Geldof ruft die Leute zur Ordnung. Da soll er schon mal eine Eröffnungsrede halten zur Feier des neuen Flagshipstores von Maurice Lacroix in der Friedrichstraße 166, und alles quasselt nach schlechtester Berliner Art durcheinander. „Hey ich seh’ euch“, ruft er streng. „Ihr müsst jetzt auf der Stelle still sein und den unglaublichen Sachen lauschen, die ich zu sagen habe. Ihr wisst ja, ich bin Ire. Ich schlage sonst zu.“ Die Aussicht auf eine Tracht Prügel wirkte sehr beruhigend. Und die Erklärung für seine Anwesenheit war auch einleuchtend. Er ist nämlich mit Maurice befreundet, fand die Uhrenwerkstatt in den Schweizer Bergen cool, außerdem bekommt er einen Haufen Geld für den Auftritt und auch noch Uhren geschenkt. Und trotzdem, so sagt er, würde ihn kein Geld der Welt dazu bringen, sowas zu machen, wenn die Uhren Mist wären. „Sind sie aber nicht!“ Dabei könnte man sie sich sogar schön trinken, denn eine Bar ist Teil des Ladens. Wer die Uhren zu teuer findet, nimmt einfach einen Wodka. Bi

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben