Berlin : Stadtmenschen: Brückenschläge in den Fernen Osten

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Zum Thema Online Spezial: Asien-Pazifik-Wochen So fern kann ein Land, eine Region der Erde dieser Tagen gar nicht liegen, dass die Anschläge auf die USA seine Präsentation nicht ebenfalls berühren müssten. Am Montag wurden die dritten Asien-Pazifik-Wochen mit einem Festakt im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt offiziell eröffnet; und keiner der Redner erlaubte sich, über die schrecklichen Ereignisse hinwegzugehen. "Die Brücken sind heute wichtiger denn je", sprach Klaus Wowereit (SPD), der Regierende Bürgermeister. Die Brücken zwischen den Kontinenten und Kulturen, "die Globalisierung im positiven Sinne". Umso mehr freute sich Wowereit, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei der Eröffnung jener zwei Wochen des Austauschs und Kontakts "mit der Hälfte der Weltbevölkerung" (Wowereit) dabei war. Die chinesischen Gäste wiederum dürften mit Freude vernommen haben, wie wichtig dem Kanzler die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Land der Mitte ist. Informationsminister Zhao Qizheng und der Vorsitzende des Nationalen Kulturkomitees Ding Guangen betonten den Beitrag des China-Festes in Berlin "zur Förderung von Weltfrieden und Freundschaft" und die Hoffnung, "noch mehr Interesse und Sympathie der Deutschen für China wecken zu können". Die Bedeutung, die den Beziehungen zu China und Asien hier bereits beigemessen wird, zeigte sich auch in der Anwesenheit von Innenminister Otto Schily (SPD) und fast des gesamten Berliner Senats. Einen Vorgeschmack auf die mehr als 230 Veranstaltungen der Asien-Pazifik-Wochen gaben der Chor der Inneren Mongolei, ein Ensemble für klassische chinesische Musik und eine Tänzerin des Buddhavihara-Tempels aus Thailand.

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