STADTMENSCHEN : Damenprogramm in Acryl

Susanne Grautmann

Im BMW-Haus am Kurfürstendamm hängen die einflussreichen Frauen Deutschlands zusammen rum: Regine Sixt, Nina Ruge, Liz Mohn, Ursula von der Leyen, Christiane Arp und Gabriele Henkel lachen dem Betrachter aus großformatigen Porträts entgegen, die Liste ließe sich noch fortsetzen. Zusammengebracht hat die illustre Damenrunde die Künstlerin Nahid Shahalimi. Bei der Eröffnung der Ausstellung „We, the Women – Germany“ hat sie am Dienstagabend ihre Porträts deutscher Powerfrauen vorgestellt.

Für ihre Bilder, gemalt in einer Acryl-/Kohle-Mischtechnik, hat die Künstlerin Frauen aus Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft ausgewählt, die, wie sie meint, kommenden Generationen Symbole für weibliche Power und Motivation sein werden. Shahalimi, die in Afghanistan aufwuchs, aber in München lebt, engagiert sich auf vielfältige Weise für wohltätige Zwecke. In diesem Fall hat sie BMW und die Münchener Couture-Firma Rena Lange überzeugt, sie in ihrem Engagement zugunsten von Unicef und der Stiftung Deutschen Schlaganfall-Hilfe zu unterstützen. Die Stiftung wurde von Liz Mohn gegründet, die in ihrer Rede betonte, wie wichtig ein erhöhtes Engagement für die Früherkennung von Schlaganfällen und zur Unterstützung von Betroffenen sei. Auch dass Kinder Schlaganfälle erlitten, sei weitgehend unbekannt.

Zur Unterstützung von Unicef und der Stiftung hatte Shahalimi auch ein Porträt von Audrey Hepburn, die sich selbst jahrelang als Unicef-Botschafterin engagiert hatte, gemalt. Deren Sohn war ebenfalls gekommen, um dieses Bild zu präsentieren. Dazu passend hatte das Label Rena Lange ein Etuikleid als Hommage an Hepburn kreiert. Der Verkaufserlös des Kleides, das in einer limitierten Auflage von 50 Stück produziert wurde, geht an Unicef und die Schlaganfall-Hilfe.

Das erste Kleid wurde noch während der Vernissage für 6600 Euro versteigert. Auch die zur Ausstellung herausgegebenen Bücher, die die Porträts von Shahalimi zeigen, werden zum Wohle von Unicef und der Schlaganfall-Hilfe verkauft. Susanne Grautmann

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