Berlin : Stadtmenschen: Denkmal-Party über der Stadt

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Donnerstagabend, Frankfurter Tor. Ein Jahr gibt es die Stiftung Denkmalschutz Berlin, 135 Jahre die Firma Dyckerhoff und Widmann. Die eine schützt Gebautes - und liefert jetzt mit der Renovierung des Brandenburger Tors ihr Gesellenstück -, die andere baut, auch in Berlin. Was verbindet beide? Das beste, was einer Stiftung geschehen kann: eine Zustiftung - wie der terminus technikus für eine großzügige Spende heißt. Die Berliner Niederlassung hat, so ihr Leiter Rolf Range, auf Weihnachtsgeschenke an viele verzichtet und beschenkt stattdessen einen Zweck, eben den Denkmalschutz, mit 100 000 Mark. Das freute den Stiftungs-Vorsitzenden Lothar de Maizière, Vorstandsmitglied Reinhard Müller und Geschäftsführer Helmut Engel, die den Scheck in Empfang nahmen. Die Bewegung, die die Spende auslöste, erstreckte sich auch auf die Kuppel des rechten Torturmes, in dem die Stiftung residiert. Die wurde zur Feier der Spende von einem halben Hundert Gäste belebt, zumeist vom Bau. Wolfgang Hollstegge, Mitglied des Dyckerhoff-Vorstandes, der die Spende veranlasst hatte, war nur als Hinterkopf dabei. Dort bekommen nämlich die Spender ihren Platz, von hinten gesehen. Drei hängen schon da. Für viele andere ist noch Raum.

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