STADTMENSCHEN : Der Tänzer kann nicht mehr tanzen

Er stand mit Britney Spears und Mariah Carey auf der Bühne, nun kommt der ehemalige Profi-Tänzer und gebürtige Leipziger Falk Hentschel selbst groß raus. In „Streetdance 2“, der am 7. Juni in den Kinos anläuft, spielt er die Hauptrolle. Worum es geht? Um Tänzer Ash, der mit Freunden bei einem Street-Dance-Wettbewerb seine Erzrivalen herausfordern will. Nebenbei  verliebt sich Ash – natürlich! – in seine Tanzpartnerin.

Für Falk Hentschel könnte der Film der lang erhoffte Durchbruch werden. Vor neun Jahren zog er nach Los Angeles, seither bastelt er an seiner Schauspielkarriere. 2010 ergatterte er eine Nebenrolle in „Knight and Day“ mit Tom Cruise und Cameron Diaz, jetzt ist er erstmals in einer Hauptrolle auf der Kinoleinwand zu sehen. Für „Streetdance 2“, dessen Vorgänger in Deutschland eine halbe Million Zuschauer sahen, scheint Hentschel geradezu prädestiniert. Er selbst wollte das Angebot anfangs jedoch ablehnen. „Ich hatte mit dem Tanzen fünf Jahre zuvor aufgehört und wollte mich komplett auf die Schauspielerei konzentrieren“, sagt der 30-Jährige am Mittwoch, während er in einem Hotel sitzt und den Milchschaum von seinem Cappuccino löffelt. Das Skript habe ihn jedoch überzeugt.

Gedreht wurde „Streetdance 2“ in London, Paris und Rom. Und in Berlin, etwa am Dom. Es war das erste Mal seit seinem Umzug ins Ausland, dass es Hentschel beruflich nach Deutschland verschlug. Zeit, sich die Stadt anzugucken, blieb ihm aber kaum. Von morgens um sechs bis abends um zehn war er am Set. Ausgehen, tanzen, Berlins Clubs erkunden? Dafür habe ihm am Ende eines Drehtags einfach die Energie gefehlt, gesteht Hentschel. Getanzt hatte er ohnehin schon genug – vor der Kamera. hey

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