STADTMENSCHEN : Die gute Art der Bürgerstiftung

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„Sehr gut/Very Good“ lautet nicht nur der Titel der Ausstellung von Martin Kippenberger, die sich die Gäste des Art Dinners der Bürgerstiftung am Freitagabend im Hamburger Bahnhof anschauen konnten. Das Prädikat passt auch zu der Art, mit der sich die Bürgerstiftung zwecks Fundraising für ihre guten Zwecke auf dem gesellschaftlichen Parkett der Stadt etabliert. So wird Engagement zum Ereignis, das auch ein überraschend junges Publikum zu schätzen wusste. Unter der Regie der Vorsitzenden, Heike Maria von Joest gab es schon zum zweiten Mal eine Benefiz-Veranstaltung der kunstvollen Art im Museum. „Damit möchten wir nicht nur ein eigenes Format für die Finanzierung unserer Projekte etablieren, sondern auch langfristig wirksame Methoden entwickeln, die dem Problem der Kinderarmut in dieser Stadt auf den Grund gehen“, sagte die langjährige Top-Managerin, die mit dem Dinner auch „intelligente Vernetzung und Ressourcenbündelung“ anstrebt. Stolz war sie auf die Auktion mit Kunstwerken, Haute Couture und Erlebnissen, die man nicht kaufen kann, wie einen Besuch im Orchestergraben bei Donald Runnicles.

Mit dabei waren viele Repräsentanten aus Kunst, Wirtschaft und Medien, darunter der chilenische Botschafter Jorge Eduardo O’Ryan Schutz, der eigens für diesen Abend zum Auktionator ausgebildete Schauspieler Ralph Herforth, Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates, Designerin Nanna Kuckuck, Ex-Senatorin Lore Maria Peschel-Gutzeit, Kuratoriumsmitglied Marianne Birthler und die Irin Nina Hynes, die ihre Band „Dancing Suns“ zur After-Dinner-Party mitgebracht hatte. Der Erlös des Dinners soll dem preisgekrönten Projekt Bilderbuchkino zukommen, das den Gästen auch mit einem anschaulichen Film vermittelt werden sollte. Elisabeth Binder

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