STADTMENSCHEN : Die Knef landet in Tempelhof

In einem muss man sich um die Zukunft des Flughafens Tempelhof garantiert keine Sorgen machen: Als Kulisse für Dreharbeiten bleibt er auf alle Fälle beliebt. Demnächst werden dort wieder Scheinwerfer und Kameras aufgebaut, für Aufnahmen zu dem Film „Hilde“, mit Heike Makatsch in der Rolle der Knef. In der Philharmonie war das Team um Regisseur Kai Wessel schon, jetzt ist das Schiller-Theater dran, ein weiterer Westberliner Fixstern wie auch die Glienicker Brücke, legendär für manchen Agentenaustausch. Dort tauchte am Wochenende die Mauer wieder aus der Versenkung auf, diesmal nur als Kulisse in Leichtbauweise, Hintergrund für eine Grenzüberquerung von Hilde/Heike im weißen Straßenkreuzer, samt Dan Stevens, der David Cameron, den zweiten Ehemann der Knef, spielt. Im Film dürfte die Szene eher im hinteren Drittel auftauchen, dreht er sich doch um den Aufstieg Hildegard Knefs von ihren Anfängen in der Ufa-Schauspielschule 1943 bis zu ihrem Triumph mit selbst geschriebenen Liedern von 1966. Begonnen hatten die Dreharbeiten in Magdeburg, das Berlin während der letzten Kriegstage 1945 darstellen musste. Nach den drei Wochen Berlin geht es weiter nach Köln und Bonn, anschließend gegen Ende August nach Südafrika. Dann muss man bis mindestens zum Frühjahr warten, dass der Film in die deutschen Kinos kommt. ac

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