Berlin : Stadtmenschen: Enten-Entertainment am Gleisdreieck

bm

Zum ersten Mal zog gestern der anregende Duft frisch gebratener Enten übers Gelände hinter dem Gleisdreieck. Doch dahinter steckte keine heimliche Wilderei, sondern das höchst legale Richtfest, mit dem Hans-Peter Wodarz seine PR-Offensive in Berlin eröffnet. "Pomp, Duck & Circumstance" ist nach vielen Jahren wieder in Berlin angekommen, und der neue Standort inmitten der Brachflächen, die für die Baulogistik des Potsdamer Platzes genutzt wurden, bietet alle Voraussetzungen für einen erneuten Erfolg: günstige Lage, viele Parkplätze, nahe an U- und S-Bahn. Am 23. August ist Premiere, und Wodarz ist sicher, dass er diesen Termin halten kann. Das Spiegelzelt steht bereits, der Büro- und Garderobentrakt ebenfalls, und sogar die Küche ist schon arbeitsfähig, wie gestern mittag mit einem üppigen Buffet bewiesen wurde. Eine Riesensache: 86 Lastwagenladungen, 40 Mitarbeiter, dazu 35 von Fremdfirmen - und nächste Woche kommen die Artisten, bis auf die, die bereits gestern einen Vorgeschmack auf das kommende Spektakel boten. Der Chef selbst wiederholte seine Drohung, man werde das Programm für Berlin erheblich schärfer würzen als für die etwas sensiblen Frankfurter. 13 500 Plätze sind bereits auf Verdacht gebucht, wer um die Weihnachtszeit die Firmenbelegschaft erfreuen will, sollte langsam buchen. Wagen wir die Vermutung, dass es auch am 10.Juli 2002 am Gleisdreieck noch nach Enten duften wird ...

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben