Berlin : Stadtmenschen: Erst Verdi, dann Frühlingsröllchen

tabu

Samstagabend, Philharmonie. Still war es beim Empfang des Kultursenders Arte im Südfoyer: Keine Musik, nur das gedämpfte Parlieren der Gäste war zu hören. Doch zuvor kamen die Geladenen in den Genuss von Giuseppe Verdis Requiem, das der Sender live übertrug. "Eine Million Menschen hat Arte erreicht", verkündete Arte-Präsident und NDR-Intendant Jobst Plog am 100. Todestag von Verdi stolz. Kultursenator Christoph Stölzl machte in seiner Ansprache einen kleinen Abstecher in die Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und ermutigte die Sendeanstalten, ihrem Auftrag "selbstbewusst nachzukommen". Nach so viel Historie mussten sich die Gäste stärken, da kamen Gemüsespießchen und Frühlingsröllchen gerade recht. Etwas später wurde die Solistin Angela Gheorghiu für ihre sängerische Leistung vom französischen Botschafter Claude Martin mit dem Orden "Chevalier des Arts et des Lettres" ausgezeichnet. Die Herausgeberin der Zeitschrift "Le Monde de la Musique", Elisabeth Descombes, überreichte ihr eine weitere Auszeichnung . Da konnte sie nur noch ein "Vive la France" ins Mikro hauchen.

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