Stadtmenschen : Familientreffen mit Didgeridoo

Dreiklang. Hugh Jackman, seine Ehefrau und Donna Karan (re.). Foto: dpa Foto: dpa
Dreiklang. Hugh Jackman, seine Ehefrau und Donna Karan (re.). Foto: dpaFoto: dpa

Der „Sexiest Man Alive“ auf der Flucht? Zumindest für einen Abend sei er froh, Pause von seiner 16-köpfigen Familie zu haben, mit der er gerade in Südfrankreich urlaube, sagte Hugh Jackman, als er am Freitag in der Alten Münze die Fotoausstellung „Nomad – Two Worlds“ eröffnete. Ganz ernst meinte der australische Schauspieler, 2008 vom „People“-Magazin mit dem begehrten Titel ausgezeichnet, das natürlich nicht und bewies sogleich, was für ein stolzer Familienvater er ist: Nach Berlin hatte er nicht nur seine Frau Deborra-Lee mitgebracht, sondern auch Sohn Oscar, der auf der Bühne Didgeridoo spielen durfte, während Tochter Ava den Takt vorgab.

Jackman, im Smoking am Boden knieend, klatschte begeistert mit. Mit dem ebenfalls aus Australien stammenden Fotografen Russel James, quasi Hoffotograf von Heidi Klum, und Modedesignerin Donna Karan, präsentierte Jackman in Kooperation mit der Berliner Galerie Camera Work die Ausstellung, die nach Los Angeles und Melbourne nun zum ersten Mal in Europa gezeigt wird. Indigene Künstler aus Australien, Haiti und amerikanische Native Communities haben dafür James’ Fotografien mit eigenen Zeichnungen kunstvoll gestaltet. Die Bilder sollen ein Symbol für das Verschmelzen zweier Welten sein. Genau deshalb passe die Ausstellung auch so gut nach Berlin, sagte Donna Karan: „Schließlich war die Stadt durch die Mauer selbst quasi in zwei Welten aufgeteilt und wächst nun wieder zusammen.“ sop

Alte Münze, Molkenmarkt 2, bis 28. August, täglich 11 bis 19 Uhr, Eintritt frei.

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