Berlin : Stadtmenschen: Gina, fünf Meter hoch

hema

Dass Gina Lollobrigida das kalte Berlin nach kurzer Zeit schon zum zweiten Mal beehrte, war nicht nur der Gage gestundet, die ihr sicher als Ehrengast des Presseballs winkte. Auch nicht nur dem Regierenden, der "Gina Nazionale" nach eigenen Worten "sehr verehrt". Klaus Wowereit selbst verdankt "Lollos" Bekanntschaft den Machern des Modelabels Pompöös, Harald Glööckler und Dieter Schroth. Die sind seit Jahren mit dem Filmstar dicke Tinte, wie der Berliner sagt. Ehrensache, dass sie die kürzliche Pompöös-Schau mit ihrem Besuch schmückte. Nun war die Lollobrigida wieder mit den beiden zu sehen: Das Trio besuchte das Musical "Glöckner von Nôtre Dame" - in der Rolle der Esmeralda brillierte einst die junge Gina neben dem Glöckner alias Anthony Quinn. Das ist zwar lange her und die "Lollo" längst Oma, doch als Esmeralda ist sie immer noch zu sehen: als fünf Meter hohe Skulptur made by Lollobrigida, die in ihrer römischen Villa steht. Die seit Jahrzehnten auch als Fotografin international geschätzte Künstlerin ist ausgebildete Bildhauerin. Seit zehn Jahren bildhauert die Lollobrigida wieder. Etwa 70 bis 80 Skulpturen hat sie geschaffen - und alle zeigen Gina in einer ihrer Rollen. In Berlin würde sie gern ausstellen. Mal sehen, ob ihr dabei die Verehrung des Regierenden etwas nützt.

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