STADTMENSCHEN : Goldene Bären für die Sportler

Erfolgreich zurück. Wowereit gratuliert den Berliner Paralympioniken. Foto: Thilo Rückeis
Erfolgreich zurück. Wowereit gratuliert den Berliner Paralympioniken. Foto: Thilo Rückeis

So eine Silbermedaille ist 5000 Euro Bonus wert und jede Menge Lob, aber die Treppenstufen des Berliner Rathauses hilft sie einem nicht hoch. So stopfte Niels Grunenberg, der über 100 Meter Brust gerade Zweiter bei den Paralympics in London geworden war, seine Medaille wieder in die Oberhemdtasche und rollt zum Hintereingang.

Der nach einem Mountainbikeunfall 2001 querschnittgelähmte Silbermedaillengewinner war einer von 21 Athleten aus Berlin, die sich am Mittwoch ins Gästebuch der Stadt Berlin eintrugen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte, er freue sich darüber, „dass die Paralympics jetzt in der öffentlichen Wahrnehmung eine so große Aufmerksamkeit finden“ und gratulierte auch jenen, die keine Medaille, aber persönliche Bestleistungen erzielten. Ralf Otto, Chef der Leichtathletikabteilung beim Deutschen Behindertensportverband, stellte die Mitglieder des Team Berlin vor, die in London 13 Medaillen gewonnen hatten. Sie bekamen je einen goldenen Buddybären für die Vitrine und einen Blumenstrauß: darunter Fahnenträgerin Daniela Schulte (Silber und Gold im Schwimmen), Schwimmerin Verena Schott (Silber) – und die nichtbehinderte Rudersteuerfrau Katrin Splitt. Es gratulierten unter anderen Sportsenator Frank Henkel (CD), Vize-Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes Thomas Härtel und Ehrhart Körting, Chef des Behindertensportverbandes Berlin. Heute empfängt die Britische Botschaft die Sportler der Paralympischen Spiele. kög

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