Berlin : Stadtmenschen: Hommage an den gehobenen Lebensstil

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Ein kleines, aber sehr feines Hideaway mitten in der Stadt, so trat 1991 das Hotel Brandenburger Hof auf den Plan, um die nach der Wende dringlicher und dringlicher geäußerten Bedürfnisse nach gehobener Lebensqualitiät zu beantworten. Mit einer Dionysischen Soiree feierte Hoteldirektorin Daniela Sauter zusammen mit knapp 400 Gästen nun das 10. Anniversarium. Gerührt nahm sie den Applaus ihrer mehr als 100 Mitarbeiter entgegen, die sich auf die den Innenhof umgebenden Fenster verteilt hatten und ihre offensichtlich sehr beliebte Chefin mit einem extravaganten Hut beschenkten.

Einen Salon für Berlin habe sie machen wollen, eine Oase mitten in der Stadt. Was die gelernte Betriebswirtin erreicht hat, ist in der Tat beachtlich: Kürzlich zur Hotelière des Jahres gewählt, hat sie es außerdem geschafft, die deutsche Zentrale der hochexklusiven Hotelvereinigung Relais & Chateaux nach Berlin zu holen, eine Bastion französischer Lebensart, deren Grundsätze fünf große Cs beinhalten: Courtoisie (Freundlichkeit), Charme, Charakter, Calme (Ruhe) und Cuisine (auserlesene Küche). KPM-Chef Bernd J. Hollmann hielt die Laudatio auf die rührige Hotelchefin und überreichte ihr einen Pokal mit einer Schlange drauf, "als Symbol für Ewigkeit". Erlesene Porzellanfiguren vom Adler bis zum Krokodil dominierten die kostbar dekorierten Räume, eine Hommage an den wiedererstandenen Lebensstil nach internationalen Standards. Dazu gab es eine Skulpturen-Installation von Dieter Finke, außerdem dezente, aber eindringliche Auftritte von Schauspielern, lebendige Ergänzungen der Dekorationen. Unter den Gästen Mania Feilcke mit mehreren Botschaftern im Schlepptau und Elvira Bach. Altgriechische Lebensfreude zelebrierte man mit durchaus modernen Genüssen: mit Taittinger, mariniertem Thunfisch, Seeteufelmedaillons und Wachtelterrine.

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