Berlin : Stadtmenschen: Iberische Tänze und Temperaturen

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Wahre Fans vom Theater des Westens lassen sich durch nichts abhalten. Nicht einmal 30 Grad Außentemperatur, nicht einmal die Tatsache, dass es da auf der Bühne kein Musical zu sehen gibt. Horst Buchholz sowie Anne und Walter Momper wollten sich auf keinen Fall die Premiere der Tanzshow "Carmen Flamenco" entgehen lassen, die noch bis zum 5. August an der Kantstraße gastiert. Die drei, sonst immer wieder gesehene Gäste auf den Premieren und Partys in dem Haus, waren mit Leib und Seele dabei, wie die Compagnie des mittlerweilen verstorbenen Choreografen Rafael Aguilar ihr Berliner Gastspiel absolvierte. Über zwei Stunden Flamenco - das machte nach der Show Durst und Appetit und so luden die Veranstalter zum mitternächtlichen Tête-à-tête in den Garten des benachbarten Quasimodo-Cafés ein, zu Sekt, Wein und Tapas. Und wie sie so dasaßen, unter den Linden, den Tänzern des Ensembles applaudierend, kamen sie unweigerlich ins Gespräch, über den bevorstehenden Urlaub zum Beispiel. Und der führt viele der Gäste - Zufall oder nicht - auf die iberische Halbinsel. Der Besuch bei "Carmen Flamenco" für sie also ein ebenso künstlerischer wie authentischer Auftakt. Und die laue Sommernacht tat das Ihrige dazu.

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