STADTMENSCHEN : Märchenhafter Preis Wenn sich Benno Fürmann auszieht

Mit Erbsenzählerei kennt er sich aus: Finanzsenator Thilo Sarrazin hat am Wochenende die Preisträger der Berliner Märchentage mit der „Goldenen Erbse“ ausgezeichnet. Die Ehrung, die zum zweiten Mal vergeben wurde, ging an den schwedischen Autor Henning Mankell, den Sänger Peter Maffay und die Verlegerin Heidi Oetinger. Bei der Feier im Roten Rathaus sagte Maffay, dass die Auszeichnung etwas ganz Besonderes sei: „Sie hat mit jenen zu tun, denen wir unsere ganze Aufmerksamkeit widmen – den Kindern und ihrer Welt.“ Mankell, der nicht für seine Krimis, sondern für seine Kinder- und Jugendbücher geehrt wurde, betonte, „was uns zu Menschen macht, ist, dass wir erzählen und auch zuhören können“. Das Märchen träume davon, „Wirklichkeit zu werden – nicht als Paradies, sondern als anständiges und gerechtes Leben“. Mit der Preisverleihung gingen die 18. Berliner Märchentage zu Ende, bei denen es an mehr als 300 Orten der Stadt Veranstaltungen gab. Gewidmet waren sie Astrid Lindgren, deren Geburtstag sich zum 100. Mal jährte. Tsp/ddp

Das Zusammenleben von Mann und Frau bedeutet meistens viel Arbeit für alle Beteiligten, weiß Regisseur Leander Haußmann. Aber: „Bekanntlich kann Arbeit unheimlich Spaß machen.“ Jetzt hat der 48-Jährige eine Komödie über die Unterschiede zwischen Mann und Frau und die Tücken zwischengeschlechtlicher Verbindungen gedreht. Der Film heißt „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ und beruht auf den Bestsellern des amerikanischen Kommunikationstrainer-Ehepaars Allan und Barbara Pease. Am heutigen Dienstagabend ist Premiere im Cinemaxx am Potsdamer Platz, der Regisseur und die Darsteller Jessica Schwarz, Uwe Ochsenknecht und Benno Fürmann sind anwesend. Letzterer musste für eine Szene des Films splitternackt durch Berlin laufen, „das war ein befreiendes Gefühl“, sagt er.

Mit Komponist und Bandleader James Last wird heute ein sehr seltener Premierengast über den roten Teppich laufen, der 78-Jährige war für die Filmmusik zuständig. Außerdem werden Hellmuth Karasek, Komiker Tom Gerhardt, Muskelmann Ralf Möller und Moderatorin Collien Fernandes erwartet. Und natürlich Regisseur Detlev Buck, der eng mit Haußmann befreundet ist und bereits in vier seiner Filme mitgespielt hat, unter anderem war er als alkoholaffiner Künstler in „Herr Lehmann“ zu sehen („Denkt an die Elektrolyte“). Ab Donnerstag ist der Film dann regulär in den Kinos zu sehen. sel

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