STADTMENSCHEN : Mein Kollege, Sigmund Freud

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Knapp zwei Jahre ist es gerade her, dass sich Michael Fassbender auf einem roten Teppich in Berlin feiern ließ. Der deutsch-irische Schauspieler gehörte zum Team von Quentin Tarrantinos Film „Inglourious Basterds“, in dem er Leutnant Archie Hicox spielt. Am gestrigen Montag kam Fassbender erneut in die Hauptstadt, um eine Premiere zu feiern. In der Astor Film Lounge am Kurfürstendamm stellte er zusammen mit dem kanadischen Regisseur David Cronenberg („Die Fliege“) seinen neuen Film „Eine dunkle Begierde“ vor.

Fassbender spielt in dem Drama Carl Gustav Jung, den Begründer der analytischen Psychologie. Zusammen mit seinem Kollegen Sigmund Freud (Viggo Mortensen) erforscht Jung Methoden, die das moderne Denken revolutionieren sollen. Doch dann taucht die verführerische Sabina Spielrein auf – und mit dem logischen Denken wird es für die Männer plötzlich schwierig.

Schauspielerin Keira Knightley ist in der Rolle der Muse zu sehen, sie kam am Montag zwar nicht zur Premiere. Dafür wurden Größen der deutschen Filmszene erwartet. Berlinale-Chef Dieter Kosslick hatte sich ebenso angekündigt wie die Schauspielerinnen Martina Gedeck, Nina Kronjäger und Fritzi Haberlandt. Auch Regisseur Jochen Alexander Freydank wollte sich den Film ansehen. Er hat mit seinem Film „Spielzeugland“ bereits einen Oscar gewonnen – und kann mit Fassbender und Cronenberg nun über die kommenden Gewinner spekulieren. „Eine dunkle Begierde“ wird als heißer Oscar-Anwärter gehandelt. sop

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