Berlin : Stadtmenschen: Nachwuchs bei Bismarcks

hema

Den 1. Mai kennt Irina von Bismarck sicher noch aus der damaligen Sowjetunion als Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse. Seit dem jüngsten 1. Mai um 19 Uhr 52 hat der Tag für sie eine weitaus wichtigere Bedeutung. Im Krankenhaus Waldfriede in Zehlendorf brachte die im Januar als Schirmherrin des ersten Berliner "Zarenballs" aufgetretene gebürtige St. Petersburgerin ihren Sohn Armin Alexander Eduard zur Welt. Bevor der erste deutsch-russische Bismarck sich gestern nebst Mama ins väterliche Schloss Döbelin im Umland verabschiedete, hatte der stolze Papa Alexander von Bismarck - ein Neffe des Reichskanzler-Enkels Fürst Ferdinand von Bismarck - im Krankenhaus einen ersten Pressetermin für ihn angesetzt. Auf dem sollten auch die Geburtsdaten bekanntgegeben werden - die 51 Zentimeter und 3400 Gramm sickerten aber schon am Wochenende durch. Und mehr gibt es eigentlich von einem heute neun Tage alten Säugling beim besten Willen nicht zu berichten, auch wenn er einen noch so endlos langen Vor- und einen berühmten Nachnamen hat.

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