STADTMENSCHEN : Paralympics-Team der Parlamentarier

„Beim Europapokalsieg von Werder Bremen 1992 kamen mir nicht vor Freude die Tränen“, sagte der frühere Werder-Manager Willi Lemke im vollen, hochherrschaftlichen Mendelssohn-Saal des Deutschen Apothekerhauses in Mitte, „aber bei den Paralympics in London habe ich mit den Siegern mitgeheult, die Emotionalität ist nicht in Worte zu fassen.“ Politiker sollten sich weltweit für einen höheren Etat für Inklusion durch Sport stark machen, appellierte der UN- Sonderberater für Sport beim Parlamentarischen Abend des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Die neue Lebenshilfe-Chefin Ulla Schmidt, Landessportbundpräsident Klaus Böger, DBS-Vizepräsident Thomas Härtel und Berlins DBS-Chef Ehrhart Körting nickten. In den Fotoschauen und TV-Filmeinspielern war auch das Team der „Paralympics Zeitung/Paralympic Post (PZ/PP)“ zu sehen. DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher kündigte auf dem Podium den Premiere-Paralympics-Bildband des Tagesspiegels und der Partneragentur Panta Rhei an. Auf das Buch freut sich auch Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die Mitherausgeberin der PZ ist. Karl Quade, Chef de Mission, dankte der deutschen Mannschaft mit Medaillensiegern wie Leichtathlet Heinrich Popow und Schwimmerin Daniela Schulte. Paralympics-Fans wie Dagmar Freytag, Brigitte Zypries, Eberhard Gienger, Gerhard Janetzky und Thomas Bach applaudierten, als Heinz-Günter Wolf, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, sagte, Apotheken würden künftig barrierefrei, Beipackzettel für alle lesbar – und Breitensport mehr gefördert. kög

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