STADTMENSCHEN  : Promiauflauf beim Jupiter-Preis

Nicht nach den Sternen, sondern nach einem Planeten durften am Freitag Stars aus der deutschen Film- und Fernsehbranche greifen. Gereicht wurde der Jupiter – allerdings in Form einer goldenen Statue. Der Jupiter-Award ist der Publikumsfilmpreis für die besten Filme und Stars aus Kino und Fernsehen, zum 23. Mal wurde er in Berlin verliehen. Rund 120 000 Leser der Film-Zeitschrift „Cinema“ und der Programmzeitschrift „TV Spielfilm“ hatten vorab über ihre Favoriten des Jahres 2010 abgestimmt. Zur feierlichen Verleihung in der Puro-Lounge im Europacenter wurden rund 150 Gäste erwartet.

Schauspieler und Schriftsteller Hardy Krüger erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Er sei „einer der wenigen deutschen Weltstars, ein großer Schauspieler, ein fesselnder Geschichtenerzähler“, sagte „Cinema“-Chefredakteur Artur Jung. Der Preis für die „Beste Darstellerin Deutschland“ ging an Karoline Herfurth für ihre Rolle in dem Film „Vincent will Meer“, für den Florian David Fitz das Drehbuch geschrieben hatte. Er erhielt dafür den Jupiter in der Kategorie „Bester Film Deutschland“. Alexander Fehling wurde für seine Rolle in „Goethe!“ als „Bester Darsteller Deutschland“ ausgezeichnet. Dieter Wedel holte mit seinem ARD-Zweiteiler „Gier“ den Preis in der Kategorie „Beste TV-Produktion. Die beiden Hauptdarsteller aus dem Münsteraner „Tatort“, Jan Josef Liefers und Axel Prahl, durften sich in der Kategorie „Beste TV-Darsteller“ über einen Jupiter freuen. Nina Kunzendorf erhielt die Auszeichnung „Beste TV-Darstellerin“ für ihre Rolle in dem ARD-Drama „Bis nichts mehr bleibt“. Verliehen wurden die Preise im Rahmen eines feierlichen Abendessens, bei dem es allerdings auch Bouletten gab – die in Berlin sicher besser schmeckt haben dürften als auf dem Jupiter. sop

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