STADTMENSCHEN : Prost auf den Breitengrad 51

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Weinfreunde sollten sich schon mal den Markenbegriff „Breitengrad 51“ merken. Damit werden Sachsen-Anhalts Winzer demnächst ihre edelsten Tropfen kennzeichnen. „Uns geht es darum, jetzt endgültig wegzukommen von alten Klischees“, sagte der Geschäftsführer des Landesweingutes Kloster Pforta, Christian Kloss, bei der 11. Saale-Unstrut-Jungweinprobe in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt. Diesmal war die Probe der Rahmen für ein Jubiläumsfest unter dem Motto „Wir sind 50“. Gefeiert wurden drei Jubiläen, zum einen das zehnjährige Bestehen der Landesvertretung in der Luisenstraße, außerdem 20 Jahre Straße der Romanik und 20 Jahre Weinstraße Saale-Unstrut. Staatssekretär Michael Schneider konnte als Hausherr neben zahlreichen Abgeordneten und Weinköniginnen auch Ministerpräsident Reiner Haseloff begrüßen, der sich aus diesem Anlass zum sympathischen Tourismusförderer wandelte. Und weil alles so schön passte, konnte auch gleichzeitig die 222 222. Besucherin des Gebäudes in der Luisenstraße begrüßt werden. Julia Schulze-Scheffler aus Burg bei Magdeburg ist Referentin für Landwirtschaft im Landtag und wollte die Gelegenheit nutzen, so viele Winzer auf einmal zu treffen. So konnte sie sich auch noch freuen über einen Delikatessenkorb mit einheimischen Spezialitäten, den ihr der Ministerpräsident überreichte.

Es wurde nicht nur über Wein geredet. Die Landesvertretung ist nämlich ein gutes Beispiel dafür, dass in Berlin auch zügig gebaut werden kann. Nur drei Wochen nach Erteilung der Baugenehmigung am 19. Juli 2001 machten sich über 40 Firmen aus Sachsen-Anhalt an Umbau und Sanierung. Schon knapp zwei Jahre später konnte am 2. April 2003 in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau der Schlüssel übergeben werden. Direkt neben der Landesvertretung verläuft die vierspurige Schienentrasse, über die durchschnittlich jede Minute ein Zug fährt, rund 1000 sind es am Tag. Bi

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