STADTMENSCHEN : Redselig wie Hund und Katze

Reynaolds
ReynaoldsFoto: REUTERS

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen – an dieser Erkenntnis von Alt-Kanzler Helmut Schmidt ist nicht zu rütteln, aber was tut man als Besitzer eines Hundes und einer Katze, wenn die lieben Tierlein plötzlich zu sprechen beginnen? Wenn man also Stimmen hört, und sie sind eindeutig Hund und Katz zuzuordnen? Sollte man zum Tierarzt gehen? Oder vielleicht doch einen Psychiater um Rat bitten? Zumal das Leben des Tierhalters – er heißt Jerry und ist Arbeiter in einer Fabrik für Badewannen – kurz zuvor aus dem Takt geraten ist: Die Beziehung zwischen ihm und seiner seit langem umworbenen Kollegin aus der Rechnungsabteilung nahm plötzlich eine tödliche, man muss schon sagen mörderische Wendung. Eine psychische Stresssituation liegt vor, vielleicht erklärt das die Stimmen, vielleicht aber auch nicht.

Es geht offensichtlich nicht alles mit rechten Dingen zu in „The Voices“, dem neuen Film der Oscar-nominierten Regisseurin Marjanne Satrapi („Persepolis), zu dem die Dreharbeiten vor wenigen Tagen in Berlin und Babelsberg begonnen haben. Nach „Huhn mit Pflaumen“ ist es die zweite Zusammenarbeit der Regisseurin mit Studio Babelsberg.

In den Hauptrollen spielen Ryan Reynolds („Green Lantern“) in der Rolle des psychisch herausgeforderten Hunde- und Katzenhalters, Gemma Arterton („Hänsel und Gretel: Hexenjäger“), Jacki Weaver („Silver Linings“) und Anna Kendrick („Up in the Air“).

Die Dreharbeiten zu dem Psychothriller, dessen Drehbuch Michael R. Perry („Paranormal Activity 2“) schrieb, finden im Babelsberger Studio und an Schauplätzen in Berlin und Brandenburg statt. Im kommenden Jahr soll „The Voices“ ins Kino kommen. ac

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