STADTMENSCHEN : Schlüssel zum Soul

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„Seht mal, was auf dem Klavier steht“, sagt Alicia Keys und zeigt auf den Schriftzug, der Weiß auf Schwarz über den Pianorand wandert. „Play me“ – Spiel mich! Dazu muss man die 29-jährige Musikerin nicht lange bitten. Die stillsten Momente sind die stärksten beim Auftaktkonzert der Deutschlandtournee von Alicia Keys in der O2-Arena. Wenn sie, nur in weißem Scheinwerferlicht, Balladen singt wie „If I ain’t got you“. Die Arme der rund 13 000 Fans schwingen hin und her, selbst in den Eventsuiten. Kaum zu glauben, dass jemand, der zwölf Grammys besitzt, immer noch so natürlich rüberkommt. Keys singt sich die Seele aus dem Leib, über Gefühle, Freiheit, Lebenswege. So, wie sie strahlt, macht ihr das einen Riesenspaß. Backgroundsängerin Whitney Keaton überlässt sie sogar mal ganz die Bühne. Bearbeitet dann ein riesiges Tasteninstrument, in Form eines Schlüssels: Keys halt. Den Hit „Empire State of Mind“ widmet sie Berlin. Heute tut sie das wohl für Frankfurt. kög

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