STADTMENSCHEN : Ständchen vom Altbundespräsidenten

Die haben gut lachen. Nena umarmt Hermann Rauhe, Präsident von „Il canto del mondo“ im Französischen Dom. Foto: dpa
Die haben gut lachen. Nena umarmt Hermann Rauhe, Präsident von „Il canto del mondo“ im Französischen Dom. Foto: dpaFoto: dpa

Ein Loblied auf den Gesang stimmten am Mittwochmorgen in der Französischen Friedrichstadtkirche in Mitte unter anderem der Vorsitzende der Deutschen Nationalstiftung, Richard Schröder und Bundestagspräsident Norbert Lammert an. Anlass war die Verleihung des Deutschen Nationalpreises an das generationenverbindende Singprogramm für Kindergärten „Canto elementar“, eine Initiative, die ältere Singpaten in Kindereinrichtungen vermittelt, damit sie dort mit Kindern aus aller Welt alte deutsche Lieder singen. Nach fast 40-jähriger Sing-Abstinenz habe sich endlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Singen gut ist für Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, für Mitgefühl und Lebensfreude, sagte Initiator Karl Adamek. Erzieher sind des Singens oft nicht mächtig, deshalb sind vor allem Chorsänger gefragt. Mehr als 150 Kindergärten und rund 1000 Paten beteiligen sich in ganz Deutschland an dem Projekt. Die Vorsitzende der Berliner Bürgerstiftung, Heike Maria von Joest, würde das Programm in Berlin gerne ausweiten, sucht aber noch nach Geldgebern. Sebastian Krumbiegel von den Prinzen komponierte zu diesem Anlass eigens das Lied „Die Melodie“ und führte es mit den Canto-Family-Kids auf. Am Ende sangen die Gäste, darunter Nena, Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, die Stifterinnen Barbara Monheim und Ruth Cornelsen zusammen den Kanon „Viel Glück und viel Segen“. Bi

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