STADTMENSCHEN : Tanz um den Goldenen Funken

Sie wollten für nur für ihren Studiengang Wirtschaftskommunikation werben, als ein paar Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft vor zehn Jahren den „Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation“ erfanden. Inzwischen ist der Preis das Aushängeschild der Hochschule und bei Unternehmen begehrt. Am Mittwochabend wurde er vor 900 Gästen im Postbahnhof vergeben. Passend zum Jubiläum bekam die bisher namenlose Trophäe neben einer neuen Optik auch einen Namen: Der Goldene Funke. Die Unternehmen schätzen die Unabhängigkeit der Studenten um Nicole Witzmann und Kay Neumann, die das Projekt koordinieren: „Die sind nicht gekauft, das sind junge, kritische Menschen, die da mit einer ganz anderen Sichtweise rangehen. Der Goldene Funke ist eindeutig der beste Preis in dem Bereich“, sagte Frank Walter von Wüstenrot. Die Firma wurde für die beste interne Kommunikation ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an ABB, Sparkassen- und Giroverband, Otto Bock, die Post sowie den Bundesverband der Volks- und Raiffaisenbanken. Den Sonderpreis erhielt die Max-Planck-Stiftung für die Wissenschaftsausstellung „SciencExpress – Expedition Zukunft.“

Jedes Jahr kümmert sich ein neuer Jahrgang aus den Studiengängen Wirtschaftskommunikation, Kommunikationsdesign und Internationale Medieninformatik um das Projekt. Die Studenten bekommen so erste Kontakte in die Wirtschaft, die wiederum ihre Konzepte detailliert prüfen lassen kann. Die Preisverleihung war Abschluss des „Tages der Wirtschaftskommunikation“. Zuvor hatte eine Tagung zur Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen stattgefunden. spa

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