STADTMENSCHEN unterwegs in der Philharmonie : Mit Händel ins Rampenlicht

Elisabeth Binder
Jörg-Peter Weigle
Jörg-Peter WeigleFoto: promo

Einer der wichtigsten deutschen Chorpreise geht in diesem Jahr nach Berlin. Für seine vielseitige Arbeit wird der künstlerische Leiter des Philharmonischen Chores, Jörg-Peter Weigle, ausgezeichnet. Ekkehard Klemm, der Präsident des Verbandes Deutscher Konzertchöre, der den Georg-Friedrich-Händel-Ring verleiht, nennt mehrere Gründe für die Ehrung. Weigle organisiere nicht nur Erst- und Ur-Aufführungen vergessener Werke, sondern auch Konzerte in historischer Aufführungspraxis. Außerdem gelte der auch im Ausland als Gastdirigent gefragte Professor als ein herausragender Kenner der Werke Georg Friedrich Händels. Ganz besonders wichtig ist dem früheren Rektor der Musik-Hochschule „Hanns Eisler“ zudem die Nachwuchsförderung. Sein Projekt „Talente Campus“ gibt besonders begabten jungen Gesangsstudierenden regelmäßig die Chance, in der Philharmonie als Solisten zu debütieren. Zuletzt waren die in Berlin studierenden Preisträger Celina Jiménez Haro, Naviliat Cuncic und Jonas Böhm in Händels „Israel in Egypt“ zu hören. Außerdem engagiert Weigle sich für die Professionalisierung der chordirigentischen Ausbildung.

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