Berlin : Stadtmenschen: Viele Küsse und ein Hochkaräter zum 50.

hema

Eine Überraschungsparty sollte es sein, zu der sich am Sonnabend vor der Paris-Bar zeitweise eine lange Schlange bildete. Den Stau draußen verursachte drinnen endlose Knutscherei bei der Begrüßung. Geknutscht wurde Mozarts Mentorin aus dem gleichnamigen Musical, Baronin von Waldstätten alias Angelika Milster. Der blonde und augenblicklich sehr zarte Showstar, der mit Grizabella in "Cats" 1983 in Wien seinen Durchbruch hatte, in Neustrelitz geboren wurde, in Hamburg aufwuchs und in Berlin in zweiter Ehe mit dem Schweizer Komponisten André Bauer lebt, feierte in seine fünfte Lebensnull hinein. Nicht sehr "überrascht" - die Milster konnte schon immer viel besser singen als schauspielen. Eine hübsche Idee war es trotzdem. Fanden alle etwa 60 Gäste, darunter neben Mutter Lore Milster übliche Verdächtige wie Udo Walz, Monika Hansen ohne Sander und Becker, der party-rarere Harald Glööckler, Tini Gräfin Rothkirch, Hauptmann-Enkelin Anja, Dagmar Siegel, die Ex des von "Naddel" in die Wüste geschickten Ralph Siegel, der zaubernde Berliner Igor Jedlin aus Moskau, der Eine-Million-Spender für das Jüdische Museum, Raffael "Raffi" Roth, Kim Fisher und später auch Romy Haag. René Koch erinnerte das Geburtstagskind nicht sehr gentlemanlike mit einem Foto daran, wie es vor 25 Jahren aussah. Das kleinste Geschenk übergab Ulla Klingbeil ihrer Freundin. Die öffnete das Kästchen und fiel fast in Ohnmacht - funkelte ihr doch ein Ring entgegen. Ein Geschenk bekamen nach ihrem unisono "Happy Birthday-Song" nach 24 Uhr dann alle - die Milster sang. So hinreissend, dass ihre Oma mal wieder gerührt gesagt hätte: "Kind, dir haben sie in den Hals gespuckt."

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