Berlin : Stadtmenschen: Wilde Wahnsinns-Mosel-Nacht

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Mosel und Magie? Mosel und Wahnsinn? Was haben wir bloß übersehen an dieser idyllischen Region? "Magical Mosel Madness" stand auf der Einladung. Die Neugierde trieb uns hin, am Samstagabend, ins Gewölbe unter der Saarbrücker Straße 20. Ach soooo, ein Weinkeller, die Sache mit der Mosel ist geklärt. Seit vier Jahren laden zwei Berliner zu einer "Langen Nacht des deutschen Weins", die der Aidsstiftung zugute kommt. Das sind Roy Metzdorf, Inhaber der Weinstein-Schenken und der Weinbuchautor Stuart Pigott. Letzterer hat für sein Engagement einen besonderen Grund: Vor Jahren erkrankte ein guter Freund an Aids, der die Diagnose aus Scham geheim hielt. Das hat Pigott so erschüttert, dass er etwas tun wollte, um die Akzeptanz von Aids in der Öffentlichkeit zu verbessern. So brachte der 41-Jährige auch aus dem eigenen Weinkeller 100 Flaschen mit. . Magische Weinschätze. Und wie war das mit dem Wahnsinn? Der stellte sich in Form von Kopfschmerzen am nächsten Morgen ein.

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