Berlin : Stadtmenschen: Zum Pommery ein Prinz

hema

Schampus aus dem Hause Pommery und als Tischherr dessen hauseigenen Botschafter, Prince Alain de Polignac, gab es am Mittwochabend im Grand Hyatt. Wer 121 Euro pro exquisit verwöhntem Gaumen für diese Folge der Gourmet-Serie des Vox Restaurants übrig hatte, wurde nicht enttäuscht. Der Spross des französischen Genuss-Adels begleitete höchstpersönlich die am Abend kredenzten fünf Sorten Pommery, zu denen Küchenchef Jens Heier ein Vier-Gänge-Fischmenü kreiert hatte. Ob Brut Rosé zur Praline von der Entenmastleber oder Cuvée Louise zur Jacobsmuschel auf Spinatrisotto - fast lyrisch erläuterte Alain de Polignac das Getränk, dem er sich seit seinem 14. Lebensjahr widmet und das seine Ururgroßmutter - Madame Pommery - 1874 mit dem ersten "Brut" berühmt machte. Sogar Papst Johannes XXII. süffelte schon in der Domäne Pommery - Vorrat ist genug da: 30 Meter unter der Erde lagern in 18 Kilometer langen Gängen mehr als 25 Millionen Flaschen Champagner. Den pries sein Schöpfer nicht zum ersten Mal an der Spree. "Es ist so spritzig hier, alles läuft auf Volltouren", begründete Polignac seine Vorliebe für Berlin. Auf Volltouren läuft hier für ihn wohl auch das Geschäft mit dem luxuriösen Prickel - der Abend im Vox war ausverkauft.

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