Berlin : Stadtmenschen: Zwei Nasen zum Diner

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Großes Essen im Hotel Kempinski - hier fand die Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft Textil und Mode (atm) statt. Zum feierlichen Abschluss der Tagung hatte Präsident Fritz Goost alles eingeladen, was in der Stoff-Wirtschaft Rang und Namen hat. Und es gab nicht nur was für den Magen, sondern auch was zum Freuen: Während des Dinners wurden nämlich zwei Nasen verliehen, einmal die Goldene und einmal die Silberne. Das sind unabhängige Kritikerpreise, die eine Jury aus Mode-Journalisten seit 1976 für hervorragende Leistungen in Berlin oder für Berlin vergibt. Die Goldene Nase ging an Günter Drews, der sich die Auszeichnung von Juliane Freifrau von Friesen ans Revers stecken ließ und der Senatorin Küsschen aufdrückte. Drews, der große alte Herr der deutschen Stoff-Branche, bedankte sich herzlich. Die Silberne Nase, die für den "Nachwuchs" bestimmt ist, bekamen die beiden Chefs der Modeschule Esmod, Silvia Kadolsky und Klaus Metz. Während sie den Preis entgegennahmen, zeigten Esmod-Schülerinnen am eigenen Leib, was sie können: traumhafte Kleider machen.

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