STANDGUT : Der Massage-Hai

Die Grüne Woche hat für jeden etwas zu bieten. Wir stellen täglich einen kleinen Höhepunkt vor.

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Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Man muss den Hai beim Schwanz packen. Nun ja, natürlich nicht irgendeinen hungrigen wilden Raubfisch, der vor der Küste Australiens auf Surfer lauert. Sondern einen der harmlos-freundlichen Massage-Haie, die auf der Grünen Woche in der Halle mit den Heimtieren vor sich hinsurren. Der silberne Plastikfisch ist nicht nur ein Haustierersatz für Menschen, die regelmäßig vergessen, ihre Pflanzen zu gießen. So seltsam es klingt: „Er passt eigentlich auf jede Messe“, sagt Gantsetseg Tumurbaatar, die das Massagegerät für die Firma „Beste Collection“ vorführt. „Wenn sie den ganzen Tag auf den Beinen waren, brauchen Aussteller und Besucher zwischendurch oder abends eine entspannende Massage.“ Sie selbst massiert sich mit dem „Tier“ am liebsten die Füße. „Aber man kann ihn für den ganzen Körper benutzen.“ Am Bauch des Hais kann man eine Kugel in zwei Geschwindigkeiten rotieren lassen – das ist der Massageaufsatz. Der lässt sich aber auch gegen einen Aufsatz für eine Magnettherapie austauschen. Oder gegen einen aus weichen Gummistacheln für Akupressur. Und in seinem lachenden Maul hat der Hai keine gefährlichen Zähne, sondern eine Infrarot-Wärmelampe. Und für alle, die den freundlichen Plastikhai trotzdem noch zu unheimlich finden, gibt es einen Massage-Delphin. dma

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