Berlin : Stephan Braunfels baut in der Komischen Oper

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Er kann auch billig. Rund 540 Millionen Euro hat Stephan Braunfels für das Paul Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus am Reichstag verbaut. Die Umgestaltung des Foyers der Komischen Oper wird der Architekt für 100000 Euro stemmen. Er selbst verlangt kein Honorar. Opernfan Braunfels engagiert sich, „um das Foyer ein bisschen weltstädtischer zu machen“.

Das soll vor allem durch Spiegel geschehen. Ende Juli beginnen Bauarbeiter damit, die Wände vom Boden bis zur Decke mit anthrazitfarbenen Spiegeln zu verkleiden. Die Decke wird grau gestrichen, der rote Teppich und die Lampen bleiben erhalten. Die Spiegel sollen die historisierenden Teile des Treppenhauses mehrfach reflektieren und das Foyer so viel großzügiger wirken lassen.

Intendant Andreas Homoki ist froh über die Schönheitskur für das Foyer. Die Kosten tragen vor allem Sponsoren und Förderer. Binnen weniger Wochen wollen die Arbeiter fertig sein. Geplant ist, das neue Foyer zu Beginn der Spielzeit im September zu präsentieren. oew

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