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Strandbar-Betreiber : "Kater Holzig"-Betreiber kaufen Spreegrundstück

Das bis zuletzt umkämpfte "Bar 25"-Gelände geht an seine ehemaligen Bewohner zurück. Wie die Betreiber des "Kater Holzig" nun bestätigten, haben sie das höchste Gebot für den begehrten Landstreifen am Spreeufer abgegeben.

Das war die Bar - ihre Gründer wollen das Grundstück am Spreeufer kaufen.
Das war die Bar - ihre Gründer wollen das Grundstück am Spreeufer kaufen.Foto: dpa

Die Zukunft des ehemaligen "Bar 25"-Geländes ist offenbar geklärt. Das seit gut einem Jahr umkämpfte Grundstück gegenüber des Ostbahnhofs ging an den Meistbietenden - und das sind die Betreiber des Clubs "Kater Holzig", wie der RBB berichtet. Dies bestätigten nun auch die Betreiber des "Kater Holzig" in einem Newsletter: "Wir kommen gerade vom Notar,  haben den Kaufvertrag unterschrieben, ausserdem zehn Prozent angezahlt", heißt es darin. Ihr Konkurrent, Abris Lelbach konnte sich demnach nicht durchsetzen. Dessen Bewerbung war von Anfang an umstritten. Insbesondere die Grünen im Abgeordnetenhaus äußerten sich kritisch, da Lelbach im Aufsichtsrat der BSR sitzt. Lelbach will auf dem Gelände Wohnhäuser und ein Hochhaus bauen.

Das "Kater Holzig" mit seinem Club, einem Restaurant, Kino und wechselndem Kulturprogramm muss seinen jetzigen Standort am gegenüberliegenden Spreeufer schon im nächsten Jahr wieder räumen. Dann wollen die Betreiber an ihrem früheren Standort ein IT-Gründerzentrum und Künstlerdorf errichten.

Bildergalerie: Die Entstehung und Zukunftsvisionen des "Kater Holzig"

Abschied vom "Kater Holzig"
Abschied mit Knalleffekt. Am 6. Januar 2014 machte sich der Kater Holzig von dannen, natürlich nicht auf Samtpfoten, sondern mit Blitz und Donner. Die Macher mögen Feuerwerk, wie dieses Foto von einer anderen Feier zeigt.Weitere Bilder anzeigen
1 von 21Foto: Imago
06.01.2014 14:54Abschied mit Knalleffekt. Am 6. Januar 2014 machte sich der Kater Holzig von dannen, natürlich nicht auf Samtpfoten, sondern mit...

Die BSR wollte die RBB-Informationen auf Anfrage von Tagesspiegel Online am Nachmittag nicht bestätigen. Die Bieter seien über das Ergebnis der Prüfung aller Angebote informiert worden, sagte eine BSR-Sprecherin dem Tagesspiegel. Bevor die Verträge aber nicht notariell beurkundet seien, werde die BSR keine weiteren Informationen herausgeben. Die Sprecherin mahnte zudem an, dass noch die Entscheidung des Aufsichtsrates ausstehe. Dieser muss am 17. Oktober dem Verkauf zustimmen. Mitbieter Abris Lelbach werde dabei nicht mit am Tisch sitzen. (las)

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