Berlin : Streit um Pressestrand: Senator vermittelt

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Im Zwist um den Bundespressestrand will Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) sich für die Strandbar einsetzen. „Wir stehen im Kontakt mit dem Amt und sind optimistisch, dass sich die Probleme lösen lassen. Das war bisher jedes Mal möglich“, sagte Wolfs Sprecher Christoph Lang. Dazu sagte Regine Grafe, Leiterin des Umweltamtes Mitte: „Ich sehe keine Auseinandersetzung mit den Betreiberinnen.“ Das Amt habe sich an „gesetzliche Vorgaben gehalten, die auch für Senatsverwaltungen gelten“. Es könne sein, dass es in den kommenden Tagen ein Gespräch mit der Senatsverwaltung gebe. „Im Moment gibt es aber nichts zu klären.“

Der Ärger war wegen einer Lärmschutzvorgabe entstanden. Demnach dürfen die beiden Betreiberinnen nach 22 Uhr höchstens 200 Gäste bewirten. Zu wenig, finden die. Es gebe entlang des Grundstücks zwischen Lehrter Bahnhof und Bundespressekonferenz kaum Anwohner, die man stören könne. Ismayrs Zusage, die neue Vorgabe einzuhalten, ist dem Umweltamt zu wenig. Sie soll Schilder aufstellen und einen Teil des Geländes nach 22 Uhr sperren. mne

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