Studie : "Bildungsmonitor 2007": Berlin holt auf

Bessere Noten für Berlin: In der Bildungsstudie "Bildungsmonitor 2007" hat sich die Hauptstadt von allen Bundesländern im Durchschnitt am meisten verbessert.

Berlin/KölnBerlin ist einer der Gewinner der wirtschaftsorientierten Studie "Bildungsmonitor 2007". Die Hauptstadt konnte sich im Vergleich der 16 Bundesländer vom 13. auf den siebten Platz verbessern. Das sei die im Durchschnitt größte Verbesserung aller Bundesländer, teilte die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit.

Die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der INSM erstellte Bildungsstudie bewertet, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes einen Beitrag zu mehr Wirtschaftswachstum leistet.

Hoher Internationalisierungsgrad und gute Ganztagsbetreuung

Die besseren Noten für Berlin liegen unter anderem im hohen Internationalisierungsgrad, der guten Ganztagsbetreuung und der Ausbildung von akademischem Nachwuchs begründet. Negativ wurde unter anderm die Bildungsarmut bewertet. Der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss sei in Berlin mit 9,4 Prozent weiterhin höher als im Bundesdurchschnitt (8,2 Prozent).

In den "Bildungsmonitor 2007" wurden 104 Indikatoren einbezogen - darunter Daten zur Ganztagsbetreuung, Pisa-Ergebnisse, Schulabbrecher- und Studienberechtigtenquoten sowie Ingenieurabsolventen. Die zugrunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2005. (mit ddp)

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