Berlin : Studie über mehr Rendite für Berlin

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Mit einer Studie der Humboldt-Universität will die Degewo die Beurteilung von landeseigenen Wohnungsgesellschaften verbessern. Denen wird vorgeworfen, dass sie im Vergleich zu privaten Immobilienfirmen zu geringe Renditen erwirtschaften. Dagegen bringt die Studie jetzt die „Stadtrendite“ ins Spiel, ein Mehrwert, der sich aus dem sozialen und ökologischen Engagement von landeseigenen Unternehmen ergibt. Laut Degewo- Chef Frank Bielka hat die FU-Studie ermittelt, wie man den „zusätzlichen Nutzen kommunaler Firmen für die Stadt berechnen kann“. So würden durch „Mietverzichte“ für Studenten, Stadtteilmanager und Bildungsprojekte schwierige Quartiere vorm „Umkippen“ bewahrt. Für die Stadt zahle sich das aus: Weniger Polizeieinsätze, weniger Schulabbrecher, ein gepflegteres Viertel. Mittelfristig steigen die Steuereinnahmen sogar, weil besser Gebildete in den Kiez ziehen. Für die Wissenschaftler beträgt die „Stadtrendite“ der Degewo 12,57 Prozent, gemessen am Eigenkapital. Die rein wirtschaftliche liegt bei 1,1 Prozent. Die Degewo hatte die Studie selbst in Auftrag gegeben.ball

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