Studiengebühren : CDU sieht Wettbewerbsnachteile für Brandenburg

Die Brandenburger CDU sieht Probleme auf die märkischen Hochschulen zukommen, wenn keine Studiengebühren eingeführt werden. Dadurch gingen Einnahmen von 30 Millionen Euro verloren.

Potsdam - Angesichts der Tatsache, dass ab Herbst 70 Prozent der Studenten in Deutschland Gebühren zahlen müssten, "geraten wir unter Druck", sagte die Ministerin im Potsdamer Landtag. Das Bundesland müsse aufpassen, dass mit dem Verzicht auf diese Beiträge "nicht längerfristig ein Wettbewerbsnachteil entsteht".

Weil das Land diese Gebühren nicht erhebt, verzichte es auf Einnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro, sagte Wanka. Kurzfristig sei damit zu rechnen, dass mehr Studenten, die die Gebühren sparen wollten, an die märkischen Hochschulen kämen.

Langfristig orientierten sich Studenten aber daran, wo sie am besten ausgebildet würden und Arbeit fänden, betonte Wanka. Mittels Studiengebühren seien die Bundesländer also in der Lage, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Wo diese Beiträge erhoben werden, fließen sie laut Wanka ausschließlich in die Verbesserung von Lehre und Forschung. Sie wies darauf hin, dass dort sozialverträgliche Modelle in Form von Darlehen gefunden worden seien. (tso/ddp)

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