Berlin : Sturmschäden:S-Bahn prallte gegen Baum

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Die Feuerwehr hat ein angespanntes Wochenende hinter sich: Die Meteorologen hatten für beide Tage die Wetterwarnstufe orange herausgegeben. Und das bedeutet: Böen der Stärke 8 (bis zu 85 km/h) zogen über die Stadt hinweg. Ungemütlich, aber relativ harmlos, zum Vergleich: Über der Nordsee tobte Orkan „Erwin“ mit Geschwindigkeiten von bis zu 169 km/h, also doppelt so stark.

Die Schäden hielten sich in Berlin in Grenzen. Hauptbetroffener war, wie bereits beim Sturm vor einer Woche, die Bahn: Gegen 21 Uhr fuhr eine SBahn nahe dem Bahnhof Schulzendorf in einen umgestürzten Baum. Verletzt wurde niemand, obwohl der Zug stadteinwärts in voller Fahrt in das Hindernis fuhr. Die etwa 30 Fahrgäste wurden von der Feuerwehr mit Leitern von der Böschung heruntergeholt. „Die Front des Zuges wurde stark beschädigt“, sagte S-Bahn-Betriebsleiter Eberhard Lorenz. Die Strecke von Hennigsdorf durch den Tegeler Forst war bis 3 Uhr am Sonntag früh gesperrt, weil der beschädigte Zug nach Tegel geschleppt werden musste. Vor einer Woche hatte ein umgestürzter Baum in Charlottenburg mehrere Stunden den Fernverkehr behindert.

Am Sonntag musste die Berliner Feuerwehr zu keinen größeren Sturm-Einsätzen mehr ausrücken, am Nachmittag beruhigte sich das Wetter. Im Internet schalteten die Windwarnungen gegen 16 Uhr wieder auf „Grün“. Heute soll es bei dichter Bewölkung unbeständig bleiben, am Nachmittag kann auch einmal die Sonne herauskommen. Temperaturen: 11 und 14 Grad. Ha

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