SUCHE PER HANDY : Pilz-Apps helfen auch bei der Arztsuche

Gute Pilz-Apps kosten Geld und Speicherplatz.
Gute Pilz-Apps kosten Geld und Speicherplatz.

APPS REICHEN NICHT

Pilze im Wald mit einer Smartphone-App bestimmen, das klingt praktisch und zeitgemäß. Aber der Vorteil einer solchen App liegt für unerfahrene Pilzsucher darin, dass sie mit dem Smartphone sogleich den Arzt anrufen können. Vor dem Verzehr sollte ein Sachverständiger den Fund prüfen. Pilz-Apps sind nur ein Hilfsmittel. Die kostenlosen Testversionen erschließen meist nur wenige Dutzend Pilzsorten.

NUR FÜR DAS I-PHONE

Für das I-Phone bietet sich unter anderem der „Pilzführer“ (Nature Lexicon, sieben Euro) an. Er enthält Beschreibungen von 280 Sorten mit 1100 Bildern. Zur Schnellbestimmung werden Merkmale der Pilze abgefragt. Doch die Sortierung nach Familien – Pilze mit Hut und Stil oder Becherlinge – lässt sich trotz der Bilder von Laien oft schwer beantworten. Weitere Merkmale wie Röhren, Lamellen, Leisten und Stacheln sind längst nicht immer eindeutig. Neben der Schnellbestimmung können Pilze auch direkt nachgeschlagen werden.

AUCH FÜR ANDROID

Gut bewertet wird von Apple-Nutzern der „Pilzführer Pro“ (Nature Mobil, fünf Euro). Diese App gibt es auch in einer Variante für Android-Smartphones, allerdings zum doppelten Preis von zehn Euro. Die Datenbank umfasst rund 300 Pilzsorten, es wird ebenfalls nach dem Ausschlussprinzip gesucht. Die reichhaltige Bebilderung benötigt aber Speicherplatz. Kurt Sagatz

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

1 Kommentar

Neuester Kommentar