Berlin : Sushi für Wirtschaftsoptimisten

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„Die Deutschen bleiben zu Hause" ist die aktuelle Titelzeile der Wirtschaftswoche. Aber das gilt natürlich nur für den „Tourismus in der Krise". Wenn Geschäftsführer Harald Müsse und Chefredakteur Stefan Baron zum Medientreff einladen, dann schauen schon eine Menge Gäste vorbei, die ihr Zuhause nicht allzu oft zu sehen bekommen, weil sie zur Polit- und Mediengesellschaft gehören. Norbert Blüm und Rita Süssmuth plaudern so vertraut wie einst am Rhein. Thomas Borer verteilt auf der Suche nach Ehefrau Shawne Visitenkarten mit seiner neuen Adresse in Potsdam und blickt wieder richtig optimistisch und energiegeladen in die Zukunft. Diese Haltung bestimmte die Gespräche des Abends, bei dem Staatssekretär Rüdiger Frohn auf den Intendanten der Philharmoniker Franz Xaver Ohnesorg traf, Sabine Christiansen ihre nächste Talkshow vorbereitete, Herta Däubler-Gmelin im Blitzlichtgewitter stand und Hoteldirektorin Tini Gräfin Rothkirch zufrieden die mit Sushi, Wraps und Salaten gefüllten Büfetts betrachtete, die sonst ihr berühmtes Frühstücksbüfett tragen. Die Stimmung war anders als die Schlagzeile durchaus optimistisch. Allenthalben Brainstorming über neue Möglichkeiten und Chancen. Die Sensoren der Wirtschaftsfachleute sind dem Druckwerk offenbar schon wieder voraus. Bi

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