Berlin : Szenenapplaus von den Kollegen

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Richtig glücklich wirkte Daniel Brühl bei seinem Weg über den roten Teppich im Kino International nicht. Immer, wenn die Fotografen bei der Deutschlandpremiere zu „Die fetten Jahre sind vorbei“ am Donnerstagabend „Danni-el!“ riefen, antwortete der Schauspieler nur mit einem kurzen Lächeln. „So viel Aufmerksamkeit ist mir unangenehm“, sagte Brühl später. „Da geht es nicht um meine Arbeit, nur um meine Person.“ Gekommen war Brühl zusammen mit Regisseur Hans Weingartner und den Darstellern Stipe Erceg und Burghart Klaußner . Im Film brechen Jan (Brühl) und Peter (Erceg) in Villen ein. Sie stehlen nichts, sondern verrücken nur die Möbel und hinterlassen die Nachricht „Die fetten Jahre sind vorbei“. Das geht irgendwann schief und die Jung-Revoluzzer entführen kurzerhand den Villenbesitzer Hardenberg, gespielt von Klaußner. Die meisten der 600 Premierengäste – darunter Heike Makatsch , Anna Thalbach , Leander Haußmann und Detlev Buck – amüsierten sich bei der Aufführung des Film ganz offensichtlich, spendeten sogar Szenenapplaus. Viel Beifall gab es auch zum Schluss, als sich die Mitwirkenden noch einmal dem Publikum präsentierten. Jetzt war auch Julia Jentsch dabei, die im Film die Jule spielt. Weiter gefeiert wurde in den beiden Kino-Foyers. Entgegen Filmtitel „Die fetten Jahre sind vorbei“ war des Büfett mit Pilzragout, Kaiserschmarrn und Wiener Schnitzel dann doch recht üppig. ana

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