TAG DER ARCHIVE : Hier öffnen sich Türen zur Vergangenheit

Der vierte „Tag der Archive“ wird vom Verband der Archivare Deutschlands organisiert. Auch in Berlin öffnen am kommenden Sonnabend und Sonntag etliche Archive ihre Türen: Das Landesarchiv Berlin bietet am Sonnabend zwischen 10 und 16 Uhr Führungen durch die Magazine, die Restaurierungswerkstatt und Fotosammlung an. Motto: „Berlin – bärenstark“, denn angesichts von Knut werden auch Berliner Bärengeschichten aus der Vergangenheit präsentiert. Infotelefon: 902640, www.landesarchiv-berlin.de.

Das Archiv des Jüdischen Museums in der Lindenstraße 9–14 lädt am Sonntag von 10–16 Uhr zu Führungen und Vorträgen ein. Es geht um Lebensgeschichten. Infos: Telefon 25993-442, www.juedisches-museum-berlin.de.

Das Evangelische Zentralarchiv der Landeskirche (Bethaniendamm 29) öffnet am Samstag von 10 bis 16 Uhr. Hauptthemen sind die Hugenotten in Berlin sowie NS-Zwangsarbeit für die Kirche. Info: Telefon 225045-52, www.ezab.de.

Das Bundesarchiv führt am Samstag von 10 bis 16 Uhr durch sein Filmarchiv am Fehrbelliner Platz 3. Gezeigt werden Dokumentarfilme aus der Geschichte Berlins. Infos: Telefon 187770-775, www.bundesarchiv.de.

Das Archiv der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Ruschestraße 103, bietet am Samstag, 11–16 Uhr, Führungen an. Zusätzlich werden historische Videos und Tondokumente gezeigt.

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Archivstraße 12–14 in Dahlem , zeigt seine Bestände am Sonntag, 9.30 bis 16 Uhr, Telefon 83901-00, www.gsta.spk-berlin.de.

Das Archiv demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, veranstaltet am Samstag Führungen ab 11 bzw. 14 Uhr. Tel.: 4431-0-121. Alle Archivbesuche sind gratis, Anmeldungen sind nicht erforderlich. cs

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