Tag der offenen Tür : Fête du Tagesspiegel

Zum längsten Tag des Jahres öffnen wir am Samstag unsere Türen – als einer von 111 Standorten des Musikfestes. Wir haben für Sie die „Power-Point-Präsentation der Hölle“, Hunde, Unsinn und ganz viele Tagesspiegel-Redakteure im Angebot.

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Hüpfbild. Die Band Zargenbruch tritt am Sonnabend im Verlagshaus am Askanischen Platz 3 auf. Der Tagesspiegel ist offizieller Standort der Berliner Fête de la musique, mit der am 21. Juni in ganz Europa der Beginn des Sommers gefeiert wird.
Hüpfbild. Die Band Zargenbruch tritt am Sonnabend im Verlagshaus am Askanischen Platz 3 auf. Der Tagesspiegel ist offizieller...Foto: promo

Die große Bühne hat aus dem Gewirr der Stahlstreben schon Gestalt angenommen, der Künstler Jim Avignon hat auf dem Innenhof bereits mit den Vorarbeiten für sein großes Wandbild begonnen und überall im Erdgeschoss des Verlagshauses wuseln die Handwerker umher: Am Freitag sah es noch ziemlich wild aus, doch alles lag voll im Zeitplan für den Tag der offenen Tür. Heute heißt es: Herzlich willkommen beim Tagesspiegel! Von 11 bis 20 Uhr erwartet unsere Leserinnen und Leser ein volles Programm. Dabei ist auch viel Musik im Spiel: Zum längsten Tag des Jahres spielen Bands an 111 Spielorten in der Stadt Gratiskonzerte. Die Fête de la Musique findet am Sonnabend bereits zum 20. Mal statt und der Tagesspiegel ist einer der offiziellen Spielorte – mit Auftritten von der Jazzcombo der Deutschen Oper über den Tagesspiegel-Chor bis zum Flamenco-Ensemble.

Vier Bands können unsere Besucher von 17 bis 20 Uhr auf der Bühne erleben. Den Anfang macht Salto Chorale, ein fünfstimmiger A-cappella-Chor. Die Leidenschaft der 28 Sängerinnen und Sänger gilt Jazz- und Popsongs, aber auch dem Gospel – mal witzig und beschwingt, mal zart und tänzerisch. Mit ausgefeilten Arrangements und Liebe zum Detail widmet sich anschließend die fünfköpfige Band Moto den Schlagern der 60er Jahre. Im Mittelpunkt ihres sehr tanzbaren Programms stehen die französisch- und italienischsprachigen Interpretationen von France Gall, Rita Pavone oder Françoise Hardy. Kontrastprogramm ist anschließend der Singer-Songwriter Leroy Jönsson mit seinen einfühlsamen Balladen. Der Hamburger hat kürzlich seine erste Solo-Single „In her eyes“ veröffentlicht. Nicht zum ersten Mal beim Tagesspiegel treten Zargenbruch auf. Die vierköpfige Band vereinigt Einflüsse von deutschsprachiger Liedermacherei, französischem Chanson, englischsprachigem Funk und portugiesischen Klängen.

Leserinnen und Leser zu Besuch beim Tagesspiegel
Schauspieler Ulrich Mathes (Mitte), Sohn des legendären Tagesspiegel-Lokalchefs Günter Mathes, kam zum Tag der offenen Tür beim Tagesspiegel und traf dort unter anderem die Chefredakteure Lorenz Maroldt (l.) und Stephan-Andreas Casdorff. Sehen Sie alle Bilder zum großen Fest in der Tagesspiegel-Redaktion hier in der Bildergalerie.Weitere Bilder anzeigen
1 von 29Foto: Kai-Uwe Heinrich
09.09.2012 14:28Schauspieler Ulrich Mathes (Mitte), Sohn des legendären Tagesspiegel-Lokalchefs Günter Mathes, kam zum Tag der offenen Tür beim...

Doch das ist natürlich längst nicht alles. Besuchen Sie die Marktstände der Ressorts, lassen Sie sich erklären, wie unsere Online-Redaktion arbeitet, nehmen Sie teil am Weinseminar unseres Magazins GENUSS oder schauen zu, wie Jim Avignon mit der Hilfe von zehn Leserinnen und Lesern sein Wandbild vollendet. Oder genießen Sie einfach die Musik und die Angebote unseres Restaurants „eßkultur“. Geboten wird ein Programm für die ganze Familie – denn auch für Kinder und Jugendliche gibt es auf dem Verlagsgelände am Askanischen Platz ein Menge zu erleben. Sei es das ganztätige Kinderprogramm, das Detektiv-Quiz für Clevere, die interaktiven Angebote des BSR-Mobils oder das Volleyball-Feld, wo die Jugendtrainer des Deutschen Meisters BR Volleys viele Tricks zeigen.

Das erwartet Sie: Unser Programm

Ach, liebe Leserinnen, Leser und In-Betweens, was sind wir schon wieder aufgeregt! Während wir das hier schreiben, dauert es keine 48 Stunden mehr, dann sind Sie da, bei unserem Tag der offenen Tür an diesem (für Sie heutigen) Sonnabend, von 10 bis 18 Uhr in Ihrem Tagesspiegel am Anhalter Bahnhof. Und falls sich der ein oder andere unter Ihnen doch noch fragen sollte, ob er oder sie nicht doch lieber zum CSD, zur Fanmeile oder einem der anderen Spots der Fête de la Musique (Wir sind auch einer!) geht, wir haben hier die ultimativen Argumente, warum das Tagesspiegel-Gebäude heute der „place to be“ ist. Also, die Tor macht weit!

1. Wir sind da!

Geben Sie es zu: Sie wollten schon immer sehen, welche schönen Menschen diese schöne Zeitung (Tagesspiegel) machen und welche besonders schönen Menschen diese besonders schöne Beilage (Mehr Berlin) hinbasteln. Nun wir sind da, sei es am Marktstand der Berlin-Redaktion in der Rotunde, auf der Reporterbühne im Hof 3 oder bei unserer Ressort-Präsentation um 14.45 Uhr in Raum B. Dort wird sich dann auch Folgendes zutragen:

2. Wir verkünden die Mehr-Berlin-Formel!

Falls Sie sich schon immer gefragt haben, warum das alles so ist, wie es ist, und ob das nicht auch ganz anders sein könnte: In einer selbstverzehrenden Nachtschicht hat unsere 1,5-Mann-Redaktion die intern so genannte „Power-Point-Präsentation der Hölle“ zusammengeschraubt. Darin erfahren Sie unter anderem, warum Sie gar nicht alles verstehen müssen, was hier so verzapft wird – und was das mit diesen dämlichen Hundebildern immer soll. Falls Sie das dann nicht überzeugt, greift anschließend die Ordnungsziffer 3 unserer großen Überredungsliste. Die da wäre:

Tag der offenen Tür beim Tagesspiegel 2011
Willkommen beim Tag der offenen Tür! An manchen Tagen vollbringen auch wir kleine Kunststücke, damit der Tagesspiegel pünktlich auf dem Frühstückstisch liegen kann.Weitere Bilder anzeigen
1 von 50Alle Fotos: Kai-Uwe Heinrich, Kitty Kleist-Heinrich, Thilo Rückeis und Mike Wolff
07.09.2012 11:53Willkommen beim Tag der offenen Tür! An manchen Tagen vollbringen auch wir kleine Kunststücke, damit der Tagesspiegel pünktlich...

3. Sie dürfen sich beschweren!

Und zwar direkt bei den Verursachern all der Pein, die ein aufmerksamer Leser so zu erdulden hat. Zum Baispiel über mise Rächtschreibunk. Und über den ganzen Unsinn mit, exakt, den Hunden hier. Und über die ganzen gotteslästerlichen Umdichtungen von Kirchenliedgut, Sie erinnern sich vielleicht, „O Haupt voll Blut und Wunden“ als BER-Abgesang. Aber a propos Wunden – schnell weiter, bevor jetzt alte wieder aufbrechen:

4. Wir lesen vor!

Und damit nochmal zurück zu besagter Reporterbühne in Hof 3! Dort lesen den ganzen Tag Reporter von Mehr Berlin, Seite 3 und Sonntag ihre besten Texte. Das müsste Ihnen ja wohl gefallen! Oder sind Sie doch mehr der alberne Typ? Dann mögen Sie vielleicht eher das:

Bekleidete Posten. Beim Tag der offenen Tür gilt für uns Hosenpflicht. Foto: dpa
Bekleidete Posten. Beim Tag der offenen Tür gilt für uns Hosenpflicht. Foto: dpaFoto: picture-alliance/ dpa

5. Wir erzählen unsere Lieblingswitze!

Wenn Sie vermuten, dass nur ein Bruchteil des Irrsinns, der uns so durch die Birnen saust, den Weg auf diese Seiten findet, vermuten Sie richtig! Im Vier-Augen-Gespräch erzählen wir unseren berühmten Trompeterwitz, vielleicht auch den mit dem englischen Lord nachts in London! Falls Ihnen das zu blöd ist:

6. Die anderen sind auch da!

Es mag sein, dass es für den einen oder die andere von Ihnen bessere Gründe gibt, in den Tagesspiegel zu kommen, als das selbstreferenzielle Gegurke hier (Martenstein, Akyün, Schümann ...). Aber hey, dafür haben wir jede Woche einen Hund! Was es mit dem auf sich hat? Ach, wir drehen uns im Kreis. Befreien Sie uns!

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